Autorenarchiv

Reisebericht Vietnam

Freitag, 16. März 2012 22:10

Wir hatten uns entschlossen, unsere Vietnamreise auf eigene Faust zu planen und durchzuführen. Von Anfang an war klar, das wir die Urspruenglichkeit dieses Landes erleben wollten. Und das geht am besten mit dem Rucksack und landestypischen Verkehrsmittel.

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Kunde zahlt nicht - was nun?

Mittwoch, 9. März 2011 20:41

Jeder Selbstständige kennt das Problem. Ein Projekt ist abgeschlossen, die Rechnung ist gestellt, aber der Zahlungseingang lässt auf sich warten… Eine recht schöne Zusammenfassung, was die nächsten Schritte bei ausbleibenden Zahlungen sein können und sollten hat www.kunstundso.com zusammengefasst:

http://www.kunstundso.com/2011/02/21/der-kunde-zahlt-nicht-teil-1-die-naechsten-schritte

Thema: Allgemeines, Netzfundstücke | Kommentare (2) | Autor: gESTALTUNGSmETZGER

Darf’s a bisserl mehr sein?

Montag, 7. März 2011 14:40

In letzter Zeit höre ich immer wieder von Kunden und Bekannten, die selbst eine Agentur haben, das eine Firma, die Webseiten im großen Stil verkauft in unserer Gegend sehr aktiv ist. Die Masche hierbei ist jedes Mal die Selbe. Den potenziellen Kunden wird vorgegaukelt, das man zum Aufbau eines Vertriebsnetzes hier in der Region ein paar Referenzkunden benötige und man deshalb eine Webseite zu sehr günstigen Konditionen anbieten könne. Kommt es dann zum Gespräch bekommt man als potenzieller Kunde erstmal einen Katalog mit Leistungen vorgelegt die so um die 20.000 € Wert haben. Dabei sind dann so Dinge wie Image-Film, 3D-Animationen usw. Dann wird erstmal großzügig gestrichen, was nicht gebraucht wird, bis die Zahl unter dem Strich “nur” noch 4-Stellig ist. Und dann bekommt man ja noch den großzügigen Rabatt als Referenzkunde. Und weil die Firma so nett ist, muss man das auch gar nicht auf einmal alles zahlen, sondern quasi wie eine Leasing-Gebühr monatlich. Das aber nun für eine einfache Webseite mit ein paar Texten und Bildern doch noch 4000 - 6000 € fällig werden übersehen viele dabei irgendwie…

Nicht falsch verstehen - die Webseiten sind dabei (zumindest was ich im Referenzbereich der Firma so gesehen habe) technisch völlig i.O. umgesetzt und auch von der Optik her ansprechend… Aber mit Sicherheit keine 4000 - 6000 € wert… Was viele Kunden hier auch übersehen… Sie kaufen in diesem Fall keine Webseite, sondern “mieten” lediglich eine… Der Mietvertrag endet auch nach 4 Jahren und wenn man keinen neuen Auftrag schaltet, ist man auch seine Webseite los… Alles in Allem ein recht zweifelhaftes Geschäftsmodell, bei dem der schnelle Euro weit vor der Zufriedenheit des Kunden steht, möchte ich meinen… Ich hoffe nur mal, das sich hier nicht allzu viele Kunden davon einlullen lassen…

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On Tour…

Dienstag, 1. März 2011 15:46

die nächsten 2 Tage geht’s wieder ans Kilometer runterreißen… Morgen geht’s erst nach München zu nem Kunden zur CMS-Schulung und Projektbesprechung. Auf dem Rückweg dann noch in Ingolstadt vorbei huschen bei einem anderen Kunden - ebenfalls zur CMS-Schulung. Und übermorgen das gleiche Spiel in der Gegenrichtung - erst nach Schweinfurt und auf dem Rückweg noch nach Würzburg und Rothenburg zu CMS-Schulungen und Projektbesprechnungen… Und abends dann jeweils das am Tag verpasste nacharbeiten :) Also ich glaub Außendienstler wär echt kein Job für mich :)

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Jetzt dreht die EU komplett durch…

Montag, 28. Februar 2011 20:56

Aus Brüssel is ja schon so manche schwachsinnige Verordnung gekommen. In jüngster Zeit war das wohl vor allem das Glühbirnenverbot und statt dessen der Ersatz mit quecksilberhaltigen Energiesparlampen, die zwar weniger Energie verbrauchen, aber dafür umso mehr Sondermüll produzieren. Aber was die Damen und Herren sich jetzt ausdenken, schlägt dem Fass echt den Boden aus.

Wenn es nach dem Willen der EU geht, hat man zukünftig als Onlinehändler keine Vertragsfreiheit mehr - was sich vor allem dadurch bemerkbar macht, das man seinen Verkauf nicht mehr z.B. auf Deutschland beschränken darf - nein man MUSS dann seine Artikel auch im EU-Ausland anbieten. Zudem müssten dann z.B. bei Ersatzteilen auch Kundendienst im EU-Ausland angeboten werden. Das ist für viele kleine Onlinehändler schlicht nicht machbar und würde dann das Aus für deren Shop bedeuten.

Nicht genug, das im Online-Handelsbereich sowieso eine wahnsinnige Rechtsunsicherheit in vielen Bereichen herrscht - einen Onlineshop ohne anwaltlichen Beistand zu eröffnen ist quasi dem wirtschaftlichen Selbstmord gleichzusetzen - nein jetzt muss die EU hier auch noch mitmischen und den Händlern noch mehr Bürokratie aufbürden. Ich hoffe mal stark das sich für diesen Gesetzesentwurf genug Gegenwehr findet…

So langsam macht das Arbeiten im Internet nämlich echt keinen Spaß mehr, weil den Herren Politikern jeden Tag was Neues einfällt, mit dem sie einem das Leben schwer machen können… Haben wir hier im Moment nicht mit wichtigeren Problemen zu kämpfen?

>> Lesenswerter FTD-Artikel dazu

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Links 01-01

Sonntag, 9. Januar 2011 14:58

Links der Woche:

32 CSS-Techniken ohne Javascript

Security-Patch für den PHP-Fließkomma-Bug

Mythos Schriftlizenzen

Weblayout auf dem Papier entwickeln - Paper prototyping helping kit

Cool gemacher Werbespot für die Kindersicherung des Beate Uhse Kanals

Keine Impressumspflicht für Baustellenseiten

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Halli hallo hallöle

Samstag, 8. Januar 2011 8:52

Ich hoffe ich habe meine Stammleser durch meine Abstinenz nicht allzu sehr vergrault. Ich werde jetzt wieder öfter und regelmäßiger bloggen als bisher… Zu dieser Jahreszeit zieht man ja gern ein Résumé aus dem vergangenen Jahr. 2010 hat mir in einigen Dingen die Augen geöffnet und Klarheit geschafft, auch wenn ich das teilweise mit ordentlich Lehrgeld bezahlen durfte.

Die wichtigste Erkenntnis die ich gewonnen habe: Back to the roots. Ich hatte 2010 ein paar Projekte, die alles Andere als gut gelaufen sind. Oftmals war ich auch nicht derjenige, der die Projekte selbst umgesetzt hat, sondern quasi nur Projektleiter und andere haben z.B. die Programmierung usw. übernommen. Aber ich habe festgestellt, dass das für mich nicht funktioniert. Vielleicht hab ich einfach kein Talent für Personalführung - ich weiß es nicht. Aber es sind da einige Dinge aus dem Ruder gelaufen, die mich im Nachhinein auch relativ viel Geld und vor allem Zeit und Nerven gekostet haben. Aus diesem Grund wird es solche Projekte 2011 für mich nicht geben. Wenn dann vermittle ich solche Jobs an die entsprechenden Fachkräfte weiter und kassiere ein paar Euro Provision. Aber als Projektleiter, der im Grunde genommen selbst nicht aktiv werden kann, werde ich mich nicht mehr einspannen lassen. Ich muss bei einem Projekt einfach selbst das Zepter in der Hand halten können, damit ich ruhig schlafen kann, habe ich festgestellt.

Über Weihnachten hab ich es nun auch endlich geschafft, an einer neuen Version von woCMS zu arbeiten. Ich habe in den vergangenen Monaten und Jahren einiges an Anregungen durch meine Kunden mitbekommen, das System zu verbessern. Das habe ich nun endlich in Angriff genommen. Ich denke in ca. 1 Monat wird die neue Version einsatzbereit sein und ich werde die ersten neuen Webseiten damit umsetzen und auch alte Projekte auf die neue Version umstellen. Hauptsächliche Veränderungen werden in der Suchmaschinenoptimierung, dem Handling von Bildern und Dateien und auch in der Systemsicherheit zu finden sein.

Dann werde ich mich 2011 mal an iPhone-App-Entwicklung versuchen. Ich habe hier ein paar sehr interessante Bücher liegen, die ich gerade durcharbeite. Das dort geschriebene werde ich in den nächsten Wochen und Monaten mal zu einer App umsetzen. Dazu wird es dann hier im Blog sicher einige Beiträge geben, schätze ich…

Alles in Allem soll 2011 wieder ein Jahr werden, in dem meine Work-Life-Balance stimmt. Die war 2010 nämlich total aus den Fugen. Ich habe jeden Tag 10 - 12 Stunden gebuckelt, hatte Stress wie doof aber unterm Strich nicht wirklich arg viel mehr Geld als in den Jahren zuvor. Hauptsächlich eben auf die aus dem Ruder gelaufenen Projekte zurückzuführen. Und das wird sich dieses Jahr auf jeden Fall ändern :)

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Lebenszeichen

Mittwoch, 20. Oktober 2010 19:48

Hallo liebe Leser… Schande über mich. Ein 3/4 Jahr habe ich meinen Blog nun brach liegen lassen. Aber ich hatte in den letzten Monaten irgendwie keinen Nerv zum bloggen - hauptsächlich meinem umfangreichen Arbeitspensum geschuldet. Aber es gibt Abhilfe… Achim wird hier in Zukunft mitbloggen und aus seinem oft sehr unterhaltsamen Alltag aus einem Copyshop berichten. Lasst Euch einfach überraschen :)

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Günther Freiherr von Gravenreuth ist tot…

Montag, 22. Februar 2010 13:18

Wie heise.de berichtet, hat sich der in Medienkreisen recht berühmte Müncher Abmahnanwalt Günther Freiherr von Gravenreuth gestern Nacht das Leben genommen. Der Anwalt hat schon vor über 15 Jahren mit der Verfolgung von Raubkopierern einige Bekanntheit erlangt. In letzter Zeit machte er aber eher von sich reden, weil ihn ein Gericht wegen Betrugs zu 14 Monaten Haft verurteilt hat. Zwar hatte GFvG. die Gründe für seinen Freitot als privater Natur angegeben, aber ich denke, man darf schon annehmen, das die anstehende Haftstrafe ihren Teil zu dieser Entscheidung beigetragen hat.

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Müssen Designer HTML können?

Sonntag, 21. Februar 2010 17:31

Manuela Hoffmann fragt in Ihrem Blog “Müssen Designer HMTL schreiben können?“. Ich finde zumindest sollte man sich als Designer für’s Web so im Bereich der Umsetzung auskennen um entscheiden zu können, ob etwas technisch überhaupt möglich oder sinnvoll ist. Viele Designer haben z.B. das Problem das die Webseite hinterher 100% so aussehen muss, wie in der Layoutvorlage. Das ist aber im Web oft nicht möglich - zum einen weil unterschiedliche Browser Inhalte unterschiedlich darstellen und zum Anderen weil vor allem oft der Content in ein Layout gepresst wird, was aber oft nicht sinnvoll ist. Eigentlich sollte man das Design einer Webseite “um den Content herum” bauen. Denn der Inhalt einer Seite ist der Hauptgrund, warum Leute diese überhaupt besuchen. Und dabei ist die Gestaltung eher zweitrangig, so lange diese Übersichtlich ist und der Inhalt gut les- und erfassbar.

Klar ist es auch wichtig, das z.B. Corpora Design-Richtlinien eingehalten werden. Allerdings muss man hier auch etwas flexibler sein. Im Regelfall - vor allem bei kleineren Firmen sind die Corpora Design-Vorgaben hauptsächlich auf den Privatbereich ausgelegt. Nur was auf dem Papier gut funktioniert muss eben lange noch nicht im Web auch so funktionieren. Im Web gelten andere Regeln, was Lesbarkeit, Farbkontraste, Schriften und Schriftgrößen und auch Seitenaufteilung angeht. Deswegen solle es in einem Designguide eine eigene Sektion geben, die sich nur mit dem Thema Webumsetzung befasst und auch entsprechend für den Webbereich zugeschnittene Gestaltungsrichtlinien beinhaltet.

Im Idealfall arbeiten dann Gestalter einer Webseite und diejenigen, die das Ganze hinterher umsetzen, Hand in Hand zusammen und stimmen sich schon im Entstehungsprozess entsprechend ab. Gerade mit Technologien wie Ajax und modernem CSS sind im Web ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten entstanden. Jemand der sich nicht ständig mit dem Thema Webseiten beschäftigt weiss evtl. um diese Technologien nicht und verschenkt damit entsprechend Potenzial schon bei der Seitengestaltung.

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