Weiterbildung unerwünscht…
Donnerstag, 27. September 2007 14:01
oder auch ein weiterer Grund, warum die Agentur für Arbeit keinen guten Ruf hat.
Die kleine Schwester meiner Freundin ist gelernte Kinderpflegerin und momentan arbeitslos. Sie hat sich nun gedacht, sie könnte evtl. ein paar Weiterbildungs- und Aufbaukurse machen um z.B. ihr Schulenglisch aufzufrischen und den Umgang mit den Office-Anwendungen zu üben um evtl. auch einen Job ausserhalb der Kinderpflegewelt annehmen zu können (vorzugsweise in einem Büro o.ä.). Als Arbeitsloser hat man im Normalfall nicht allzuviel Geld zur Verfügung und so fragte sie bei der AfA an (die btw. seit dem sie arbeitslos ist - mittlerweile ca. 1/2 Jahr - noch keine einziges Stellenangebot vorlegen konnte!) ob denn solche Weiterbildungsmaßnahmen evtl. bezuschusst oder ganz übernommen werden würden.
Ich weiß nicht was in die Sachbearbeiterin gefahren ist; ob sie nur einen schlechtn Tag hatte oder ob sie ihr Job generell frustriert, aber die Antwort war alles andere als Freundlich un kompetent. Mit einem herablassenden Tonfall wurde ihr an den Kopf geworfen, was ihr denn einfiele so etwas zu fragen. Es gäbe schließelich auch bei Büroangestellten mehr als genug Arbeitslose und als Kinderpflegerin brauche man weder Englisch noch Office. Ein einfaches “Nein” hätte es auch getan finde ich. Und was ist das überhaupt für eine Art? Ist das etwa die Antwort der AfA auf Eigeninitiative? Ich weiß es nicht.
Damit hat die AfA einmal mehr ihre totale Unfähigkeit bewiesen. Die Familie zieht nun Konsequenzen daraus und sponsort der Tochter die Kurse aus eigener Tasche. In der Hoffnung das sich darauf hin dann auch ohne Zutun der AfA eine neue Arbeitsperspektive entwickelt. Aber über sowas kann ich echt nur den Kopf schütteln…
Thema: Allgemeines, Privates | Kommentare (1) | Autor: gESTALTUNGSmETZGER








