Beiträge vom Oktober, 2008

Endlich vernünftig Backuppen

Donnerstag, 30. Oktober 2008 13:30

Ich hab lange nach ner gescheiten Backuplösung für meine Kundendaten gesucht. Ich habe meine Kundendaten alle auf ner Externen Festplatte, damit ich zwischen meinen beiden Büros mobil bin. Bisher habe ich in regelmäßigen Abständen die Platten einfach gespiegelt. Aber irgendwie war mir das zu doof und zeitaufwändig. Deswegen hab ich nach ner passenden Backup-Lösung gesucht, die das Backuppen von externen Platten unterstützt, aber auf der Backupplatte nur die Dateien ersetzt, die neuer sind oder neu hinzugekommen. Nun hab ich diese Lösung endlich gefunden - nämlich mit Super Duper.

Super Duper is ein kleines Programm, das genau das macht, was ich brauch - nämlich meine externe Platte vernünftig spiegeln. 30 $ die sich wirklich gelohnt haben muss ich sagen. Das Programm is total simpel, es gibt einige wenige Einstellmöglichkeiten und dann ab dafür. Knöppsche drücken und fertig. Stressfreier kann man glaub ich nicht Datensichern…

Thema: Aus der Agentur | Kommentare (4) | Autor: gESTALTUNGSmETZGER

WTF - oder Fotorealistisch zeichnen mit Photoshop

Mittwoch, 29. Oktober 2008 13:19

Sehr beeindruckt haben mich die Photoshop-Tutorials auf http://dzineblog.com

Unter dieser Adresse findet ihr ein paar sehr coole Tuts um z.B. ein fotorealistisches iPhone oder einen iMac nur per Photoshop zu erzeugen. Ich hab nich schlecht gestaunt…

Thema: Allgemeines | Kommentare (5) | Autor: gESTALTUNGSmETZGER

The neverending Story…

Montag, 27. Oktober 2008 12:04

ist fast zum Abschluss gebracht. In meinem Fall des nicht zahlenden Kunden, bei dem ich schlussendlich ein Inkassounternehmen mit der Eintreibung des Geldes beauftragt hatte, zeichnet sich nun ein Erfolg ab. Nach langem hin und her und wohl auch einem Besuch des Gerichtsvollziehers ist er nun wohl zur Erkenntnis gekommen, dass ich nicht so leicht aufgebe, wie er dachte - auch wenn der Betrag mit 100 € lächerlich gering war. Nun ja aus den ursprünglich 100 € sind mittlerweile knapp 250 € geworden, die er nun in monatlichen Raten abzahlt. Ich bin mal gespannt, ob er dem auch wirklich nachkommt. Aber zumindest ist nun schon mal ein Teilsieg errungen…

Langer Atem zahlt sich halt doch aus…

Thema: Aus der Agentur | Kommentare (6) | Autor: gESTALTUNGSmETZGER

Pflichtablieferung von Netzpublikationen

Freitag, 24. Oktober 2008 6:49

Sowas unausgegorenes kann sich auch nur unser Staat ausdenken. Vorgestern trat eine Verordnung zur Pflichtablieferung von Netzpublikationen in Kraft. Was das genau bedeutet, zitiere ich mal aus Heise ( http://www.heise.de/newsticker/Verordnung-zur-Pflichtablieferung-von-Netzpublikationen-tritt-in-Kraft–/meldung/117817 ): 

Die Bundesregierung hat in der aktuellen Ausgabe des Bundesgesetzblattes vom heutigen Mittwoch die umstrittene Verordnung (PDF-Datei) über die Pflichtablieferung von Medienwerken an die Deutsche Nationalbibliothek (DNB) veröffentlicht. Mit der Verkündung tritt die im Mai 2007 publik gewordene Anweisung bereits morgen in Kraft. Sie regelt auf Basis des seit seiner Verabschiedung 2006 für Unruhe sorgenden Gesetzes über die Deutsche Nationalbibliothek (DNBG), welche Netzpublikationen bei der DNB quasi als “Pflichtexemplar” elektronisch eingereicht und für die Archivierung freigegeben werden müssen.

Laut dem DNBG sind neben Büchern, Zeitungen, Zeitschriften und anderen physikalischen Medienträgern auch “unkörperliche”, in “öffentlichen Netzen dargestellte” Medienwerke bei der Nationalbibliothek abzuliefern. Wer dieser Pflicht nicht nachkommt, riskiert nach einer Abmahnung eine Geldstrafe bis zu 10.000 Euro. Ziel der Verordnung ist es, die gesetzliche Regelung auf ein handhabbares Maß einzuschränken. Prinzipiell steht es der DNB demnach offen, auf die Zulieferung oder elektronische Abholung einzelner Netzpublikationen zu verzichten, wenn diese in unterschiedlichen technischen Ausführungen erscheinen. Anheim steht es ihr auch elektronische Medien auszuklammern, deren Sammlung oder Archivierung “nur mit beträchtlichem Aufwand” möglich wäre.
Sowas können auch nur Leute beschließen, die sonst sehr wenig mit Internet und Computern zu tun haben. Manch ein Politiker hat ja sogar Angestellte, die für Ihn Internetrecherchearbeiten durchführen… Grundsätzlich stellt sich mir die Frage, ob von dieser Verordnung z.B. auch dynamische Seiten betroffen sind, bzw. Seiten die auf einer bestimmten Servertechnologie basieren? Denn eigentlich Abgabepflichtig wären ja nur die Inhalte - in dem Fall die Datenbank. Nur ohne die dazugehörigen Scripte zur Auswertung der Datenbank ist diese nutzlos. Hier zitier ich noch mal Heise:
Generell soll die Anlieferung möglichst per FTP und bevorzugt als PDF erfolgen. Bilder, andere Darstellungselemente sowie “Software und Werkzeuge, die in physischer oder in elektronischer Form erkennbar zu den ablieferungspflichtigen Netzpublikationen gehören”, sind aber ebenfalls betroffen. Dies gilt vor allem für “nicht marktübliche Hilfsmittel”, ohne die ein Lesen der digitalen Werke im Offline-Modus nicht möglich ist.
D.h. ich muss quasi alle meine Sourcecodes mitliefern. Und wer in der Nationalbibliothek kriegt das Ding dann zum Laufen? Ich wage mal zu bezweifeln, das die fachkompetentes Personal haben, die solch eine dynamische Seite auf einem anderen Server installieren könnte. Dann kommt noch hinzu, das solche dynamischen Seiten - insbesondere Communitys wie z.B. Xing - ja ständig wachsen. Wie wird da mit Updates verfahren? Muss ich dann quasi  1 x pro Woche ne DVD einschicken oder wie muss ich mir das vorstellen? 
Was ich mich generell frage ist, warum nutzen die Jungs nicht sowiso vorhandene Technik und lassen die Webseiteninhalte automatisiert “spidern”. Als Nutzer trägt man seine Webseite in den Dienst ein und die Inhalte werden indiziert - ähnlich einer Suchmaschine. Das hätte außerdem den Vorteil, das man den gesamten Datenbestand in ein einheitliches Format bringen könnte. Aber auch mit dieser Technologie wäre das Unternehmen noch mit einem wahnsinnigen Arbeitsaufwand verbunden. Wenn man alleine guckt, welche Kapazitäten Suchmaschinen verschlingen - und hier werden noch nicht mal komplette Webseiten gespeichert sondern nur Auszüge davon. Ich glaub da ham sich die Jungs und Mädels einfach a bissel zu viel vorgenommen…
Nachtrag: auch Rechtsanwalt Dr. Bahr hat sich des Themas angenommen und einen lesenswerten Artikel zu dem Thema verfasst: http://www.dr-bahr.com/news_det_20081024100049.html

Thema: Netzfundstücke | Kommentare (2) | Autor: gESTALTUNGSmETZGER

Providerwechsel

Donnerstag, 23. Oktober 2008 7:45

Ich hab ja mein eigenes CMS wie ihr wisst. Damit das Ding auch Problemlos läuft und ich mich mit automatisierten Updates leichter tu, biete ich meinen Kunden neben dem CMS-Paket auch meist das Hosting zu nem monatlichen Pauschalpreis an, der meines Erachtens fair ist. In diesem Falle auch. Der Kundin habe ich einen KK-Antrag zum Providerwechsel geschickt und sie gebeten, bei Ihrem Provider einen AUTH-Code anzufordern (braucht man zum Umzug von Info-Domains). Was dieser dann zurückgeschrieben hat, schlägt dem Fass fast den Boden aus… Sowas unprofessionelles hab ich schon lang nicht mehr gelesen. Über die Rechtschreibfehler und den Schreibstil der Mail sag ich mal lieber nichts…

Wenn die  Werbeagentur  behauptet  Sie  muessten  Ihre bisherigen Dinge bei uns jetzt auflösen  so ist  das  falsch . Menschen die alles  beim Namen  Nennen  nennen  solche  Dinge  Lügen , in Folge daraus die Personen Lügner  . 

Umziehen  der  Domain  etc  sollen Sie gemäß der Werbeagentur nur ,  damit Sie ab dem Zeitpunkt komplett in der Hand  Ihrer Werbeagentur  sind  und die Agentur  extra  verdient, Sie somit also auf ewig  keine andere Agentur beauftragen können  !

Wollen  Sie das  wirklich  ? 

Alle Probleme  mit  Kosten  etc  könnten sich dann direkt  auf Ihre  Emailverbindung  etc auswirken  …  ?

 Bleibt alles wie bisher ,  können diese Dinge keine Probleme für Lebenswichtige Kommunikationsdienste  haben .Deutlich  besser ,  billiger und sicherer  für Sie .

 Viel  wichtiger  für Sie ist ,  daß Sie mit Ihrer Werbeagentur klarstellen,  daß Sie die kompletten Rechte  am  Design und Gestaltung erhalten  ,   daß die  Agentur nicht still und klamm heimlich die Gelder  von Ihnen kassiert und die Urheberrechte aber behält !!!!

 So machen das „unanstaendige Agenturen“ gerne . Das muß  schriftlich klargestellt  sein     zu Ihrem  Vorteil  !

 Wir haben  diese Problematik  schon sehr  oft  bei unseren Kunden gesehen   die  im Nachhinein sehr teure Erfahrungen gemacht haben .

Genaugenommen  ist  es Unsinn,   wegen  der neuen  Website alles  was bisher gut funktioniert  hat  umzuziehen ,  denn es Kostet Ihnen nur  unnötig  Geld  das Sie doppelt bezahlen muessen ,  bei  uns  bis  zum Vertragsende  /  Laufzeitenede Und  bei der Werbeagentur     und   …. Sie sind dann  auf gedeih und Verderb  auf  die  Werbeagentur angewiesen,   auch wenn Ihnen zum Beispiel  dann am Ende  das Ergebnis  und die Kostenrechnung nicht gefaellt .

 Die  Wahrheit  :
Die  Werbeagentur kann genauso  auf  Ihrem jetzigen  Webspace  entwickeln, was das Beste ist       oder auf dem eigenen  Server entwicklen und dann zu uns übertragen zum Betrieb . Das kostet der Agentur keinen Zusatzaufwand.

Vorausgesetzt  die Herren  verstehen etwas von Online   /  Internet . 

 Was muessen Sie tun :

 Ich würde Ihnen raten  alles so   bestehen lassen!

Hat ja auch immer  gut  geklappt .

Keine zusätzlichen  doppelten Kosten verursachen .

Werbeagentur anweisen Sie solle sich mit uns in Verbindung setzen und  Ihre  Dinge hier  nutzen .

 Fertig ..

 Zusammenfassung :

 Alles  so lassen wie  es ist 

Werbeagentur soll hier anrufen  dann klären wir das .

Fertig .

 Ergebnis

1. Zeit  gespart ;

2. Geld gespart .

3. Risiko gespart ;

4. Mailausfall gespart ;   ( kann bis zu  1 - 2 Tage wegfallen )

5. Streß gespart ;

6. Sicherheit gewonnen ;

7. Unabhängigkeit gegenüber  Agentur  behalten .

 Ich hoffe ich konnte Ihnen das Umfeld erläutern .

 mit freundlichen Gruessen

Der gute Mann kennt weder meine Agentur noch meine Arbeitsweise, erdreistet sich aber indirekt zu behaupten ich wär ein Lügner und Scharlatan, der nur darauf aus ist, den armen Kunden auszunutzen und finanziell auszunehmen. Sorry - aber wenn ich es als Dienstleister nötig habe, solche E-Mails zu verfassen, kann irgendwas nicht stimmen. Ich werde den Unmut über diese E-Mail jedenfalls mit meinem Kunden besprechen und ihm erst recht raten, zu wechseln. Unglaublich…

Thema: Aus der Agentur | Kommentare (17) | Autor: gESTALTUNGSmETZGER

An Apple a Day…

Mittwoch, 15. Oktober 2008 7:35

Eines muss man den Apfeljungs schon lassen. Sie schaffen es immer wieder, selbst Taschencomputer extrem sexy aussehen zu lassen. Seit gestern gibt’s neue MacBook Pro. Und endlich wieder ein 13″ Gerät mit Alumantel im Angebot, nachdem das MacBook Air wohl nicht so sehr toll bei den Kunden ankam (was wohl hauptsächlich am Preis lag, denke ich). Ich ringe grad mit mir… Bei meinem alten MacBook Pro ist der Aku ziemlich kaputt und hält maximal noch 10 Minuten. Nun überleg ich, ob ich das alte Book nicht versilbern soll und mir statt dessen wieder ein 13″ Gerät hol… Mein Steuerberater hat eh gemeint, ich müsste dieses Jahr noch etwas Geld ausgeben *g*

Thema: Apple, Aus der Agentur, Privates | Kommentare (6) | Autor: gESTALTUNGSmETZGER

Warum sträuben sich so viele Druckereien gegen das Internet?

Sonntag, 12. Oktober 2008 8:40

Diese Frage stelle ich mir schon lange. Wenn man sich die Webauftritte der meisten klassischen Druckereien so ansieht, kommt man wohl zu dem Schluss, das viele Geschäftsführer Internet immer noch für Teufelszeug halten. Die wachsende Konkurrenz durch die Online-Druckereien, die mit günstigen Preisen Kunden anlocken tut ihr Übriges. Dabei wäre eigentlich gerade eine zusätzliche Ausrichtung auf’s Internet eine zusätzliche Chance. Ich seh das an mir selbst. Ich mach ja nicht viel Print, aber ab und zu brauch ich auch mal Briefpapier, Visitenkarten, Flyer und Broschüren. Was mich bei den klassischen Druckereien dabei immer sehr stört, ist der umständliche Workflow. 

Als erstes muss ich erstmal zig Druckereien anschreiben und selbst für Standardprodukte wie 1000 Briefbögen ein Angebot anfordern. Bis ich dann von allen Druckereien ein Angebot erhalten habe, können dann schon mal 2 - 3 Tage vergehen. Die Antworten erhalte ich dann oftmals auch nicht wie gewünscht per E-Mail, sondern handschriftlich auf meine ausgedruckte Anfrage geschmiert, per Fax. Was ist so schwer daran, zumindest für Standardprodukte Preistlisten oder besser noch einen Kalkulator auf die Webseite zu stellen? Dann kann ich gucken, was mich der Spaß koste und wenn ich was komplett ausser der Reihe will, ruf ich halt an. Der Chef einer Druckerei, bei der ich ab und an was machen lasse, hat mir mal erzählt, das er jeden Tag 200 - 300 Angebote schreibt. Ich denke mir der Kalkulator-Methode ließe sich dieser Wert locker auf 100 runterschrauben.

Nun ja ist das passende Angebot dann gefunden, geht es weiter mit der Datenlieferung. Wenn ich bei einer Druckerei noch nicht bestellt habe, muss ich erstmal mühsam die Kanäle erfragen, auf deren Weg ich meine Druckdaten abgeben kann. E-Mail? Leonardo-Versand (ja das gibt’s noch)? FTP? Oder muss ich meine Daten gar auf CD abgeben? Auch hier könnte man online eine zentrale Stelle schaffen mit einem Uploadformular z.B. 

Was auch sinnvoll wäre (was Gottseidank auch einige professionelle Druckereien tun) sind so Dinge wie Farbprofile, PDF-Einstellungen, FAQ zum Anlegen spezieller Produkte, Beschnittzugabe usw. - Das Ganze dann schön in einem FAQ- und Downloadbereich angelegt…

Es ließen sich solcher Beispiele sicherlich noch mehr finden. Was ich eigentlich damit sagen will ist - wann begreifen die klassischen Druckereien endlich, dass das Internet eine Chance ist und verteufeln es nicht mehr? Ist jemand von Euch Drucker oder arbeitet in einer Druckerei? Kann mir wer erklären, warum es so ist, wie es ist?

Thema: Aus der Agentur | Kommentare (7) | Autor: gESTALTUNGSmETZGER

Finanzkrise trifft auch die Werbung

Samstag, 11. Oktober 2008 8:52

Diese Meldung hab ich grad auf das Auge gelesen. Ich find es wirklich faszinierend, wie es ein paar depperde Bänker und Spekulanten schaffen, die gesamte Welt in Panik zu versetzen und eine eigentlich florierende Wirtschaft in einen Abschwung zu steuern. Die Medien tun mit ihren täglichen Panikmeldungen ihr Übriges, dass das Thema auch schön in den Köpfen der Menschen bleibt und nun jeder Angst um sein Erspartes hat. Sparkassen und Genossenschaftsbanken erleben gerade einen Run wie schon seit 20 Jahren nicht mehr, weil dort das Geld wohl sicher ist…  Was hab ich gestern bei Erwin Pelzig (= Unterfränkischer Komiker) im Radio gehört: “Ich investier etz mein Vermögen in Rotwein. Da kann ich mir wenigstens gepflecht die Kante geb’, wenn hier alles den Bach runder gehd.” Ich glaub da hatter recht. Ich jedenfalls steuer frohen Mutes in die Zukunft. Mein Geld hab ich sicher auf nem klassischen Sparbuch geparkt und meine Auftragsbücher sind bis Anfang nächsten Jahres mehr als voll. Aber gut - ich mach auch keine bis wenig Consumer-Werbung. Die wird es wohl am meisten treffen. Allen voran die Autobauer… Naja mal gucken, ob mir mein Autohändler dann nächstes Jahr nen schönes Angebot für nen neuen Wagen machen wird ;) Think positive :)

Thema: Aus der Agentur, Netzfundstücke, Privates | Kommentare (0) | Autor: gESTALTUNGSmETZGER

5-jähriges

Mittwoch, 8. Oktober 2008 12:47

Oh mein Gott. Kinder, wie die Zeit vergeht… Zufällig bei Gerrit gelesen, das er nun 1 Jahr selbständig ist, und kurz drüber nachgedacht, wann es denn bei mir soweit war. Ich hatte letzten Monat 5-jähriges Firmenjubiläum und hab noch nicht mal selbst dran gedacht… Seit 5 Jahren bin ich nun mein eigener Chef und ich muss sagen es war und ist nach wie vor die beste Entscheidung meines Lebens. Ich glaub ich könnt mir im Moment nicht vorstellen, wieder als Angestellter arbeiten zu müssen… Naja ich glaub beim 10 jährigen schmeiss ich dann ein kleines Fest ;)

Thema: Aus der Agentur | Kommentare (4) | Autor: gESTALTUNGSmETZGER

Tabula Rasa

Mittwoch, 8. Oktober 2008 7:25

Ich biete ja zu meinen “normalen” Leistungen wie Gestaltung und Programmierung für meine Kunden auch Webhosting an. Ich arbeite hier schon seit Anbeginn mit einem kleinen Hoster aus Nürnberg zusammen, zu dem ich mittlerweile ein fast schon freundschaftliches Verhältnis pflege. Besonders zu schätzen habe ich in der Zeit den sehr guten Service. Dem kann ich Sonntag Nachmittag ne E-Mail und bekomm 2 Stunden später ne Antwort. 

Aber darauf wollte ich jetzt gar nicht hinaus. Das Webhosting rechne ich der Einfachkeit halber alle halbe Jahre ab, weil die Beträge für Quartals- oder gar Monatsrechnungen zu klein sind. Da lohnt sich das bei knapp 50 Webhostingkunden nicht, da jedes mal nen Aufriss zu machen. Nun gibt es unter den lieben Kunden 2 Sorten. Die, die immer ihre Rechnung pünktlich bezahlt und die, die es nicht tut. Und von letzterer hab ich nun die Nase voll. An dem Webhosting-Zeug verdien ich jetzt nicht die Welt und mach das eigentlich auch mehr als Service-Dienstleistung (”alles aus einer Hand…”). Wenn ich dann allerdings so ziemlich bei jeder Rechnung den gleichen Spezialisten hinterher rennen darf um an mein Geld zu kommen, macht das keinen Spaß. Denn dann ist meine kleine Gewinnmarge völlig weg und ich leg bei der Geschichte drauf. Deshalb ist die Zahlungserinnerung bei einigen Kunden, die ich heute verschickt habe, im Ton nun etwas schärfer. Wenn bei der nächsten Rechnung nämlich nicht pünktlich gezahlt wird, liegt dann neben der Mahnung direkt die Kündigung mit im Briefkuvert…

Ach ja - nen besonders schönen Fall von Zahlungsverweigerung hab ich hier auch grad. Im Auftrag einer Agentur hab ich für deren Kunde ne Webseite gebaut. Soweit auch alles gut, die Seite is online und Kunde zufrieden. Nur zahlen mag er irgendwie seit 3 Monaten nicht. Die Verantwortlichen sind irgendwie immer nicht zu sprechen, wenn man dort anruft. Der Hammer ist allerdings, das ebendieser Kunde nun ne Anfrage für ein neues, nicht gerade kleines Projekt stellt. Nunja, wenn er die letzte Rechnung bezahlt, gerne - dann allerdings nur gegen Vorkasse beim neuen Projekt…

Thema: Aus der Agentur | Kommentare (4) | Autor: gESTALTUNGSmETZGER