Beiträge vom November, 2008

E-Mail-Sicherung

Sonntag, 30. November 2008 17:33

Ich weiss, das man als Unternehmer geschäftliche E-Mails genauso aufbewahren muss wie z.b. Quittungen usw. Aber irgendwie hört’s dann mit meinem Wissen darum auch schon auf, nach der Tatsache, dass gesichert werden muss.

Hat jemand von Euch nen Plan, wie da die genauen Vorschriften sind? Mich würde vor allem interessieren, was ich alles sichern muss:

  • wirklich alle E-Mails oder nur bestimmte wie z.b. Auftragsbestätigungen, Angebote, Rechnungen, etc.?
  • muss ich gesendete Mails auch sichern?
  • wie sieht es mit Mails aus, die z.B. vom  Kunden gelieferte Daten enthalten. Der eine oder andere Kunde schick da schon mal irgendwelche Mails mit 30 MB Bildern durch die Leitung…
  • wie lange muss ich die Mails aufbewahren?
  • gibt es eine bestimmte Form, in der ich die Mails aufbewahren muss, oder kann ich mir einfach nen Archivordner in Mail anlegen bzw. das ganze per Time-Machine sichern lassen?
  • gilt diese Sicherungsvorschrift für alle Unternehmen oder nur für bestimmte (z.B. ab einer gewissen Größe oder mit einer entsprechenden Gesellschaftsform)

Würde mich über zahlreiche Antworten in den Kommentaren freuen.

Thema: Aus der Agentur | Kommentare (2) | Autor: gESTALTUNGSmETZGER

Ja ne, is klar…

Sonntag, 30. November 2008 15:28

Der erste Sonntag seit Monaten, an dem ich mal nicht um 8 ausm Bett hüpf’ um zu arbeiten. Ich gönne mir sogar mal den Luxus, bis Mittags im Bett zu bleiben… Dieser Umstand alleine sollte einem ja schon zu denken geben. Und so isses dann auch. Murphy schlägt auch hier wieder zu… Noch völlig schlaftrunken latsch ich zum Telefon und hebe ab. Dran is ein Kunde, der mit mitteilt, das sein Online-Shop nicht funktioniert. So wie’s aussieht is da wohl der Datenbankserver oder die Datenbank abgeraucht… Also schnell n Supportticket an den zuständigen Provider geschickt und den Anrufbeantworter auf der Geschäfts-Nummer angemacht (warum vergess ich das immer?) und wieder ins Bett :|

Thema: Allgemeines | Kommentare (2) | Autor: gESTALTUNGSmETZGER

Denn nicht…

Mittwoch, 26. November 2008 8:45

Moin,

also manchmal frage ich mich ob ich mich zu sehr Anstelle oder was los ist. Zur Information: die Druckdaten die wir bekommen montiere ich mit QuiteImposing (ich liebe dieses PlugIn).

Wir sollten nun heute für eine Agentur 200 Klappkarten drucken (offen 420×105mm, geschlossen 210×105mm). Wir haben auch schon früher für diese Agentur gedruckt, wobei die letzten zwei Jahre nichts von denen kam.

Die haben für die Karten von meinem Kollegen einen Supersonderpreis bekommen - warum auch immer (das muss ich so manches mal auch nicht verstehen).

Na ja, ist ja Arbeit. Ich habe mir eben die Daten angesehen und hatte Seite 1, Seite2+3 (schon montiert) und Seite 4 in dem Dokument. So kann Quite da ja nicht wirklich was mit Anfangen. Der Workaround wäre das ich die Daten neu in InDesign platziere und erneut Ausgebe.

Bei einem Supersonderpreis sehe ich das aber nicht ein und 99% aller Kunden stört es auch überhaupt nicht wenn ich neue Daten anfordere (aus welchem Grund auch immer). Wobei ja fast alle immer alles so schicken wie ich das haben möchte.

Also habe ich mir eben das Telefon geschnappt und dort Angerufen. Ich schilderte der Agentur das ich bitte neue Daten bräuchte, “ein PDF mit Einzelseiten”. Da ich ja sonst neu Montieren und Ausgeben müsste und das auch Berechnen müsste. Begeistert waren sie nicht und mir wurde gesagt das sei ja keine Arbeit und das kann man doch “mal eben machen”. Ich entgegnete das sie die Daten ja haben und quasi nur neu Exportieren müssten. Das stieß aber auf wenig Verständnis, denn ich soll die Daten “gefälligst” neu Montieren und Ausgeben aber ohne dafür etwas zu Berechnen, schließlich hätten sie “keine Zeit jeden Kram neu zu Schicken wie es den Druckern passt”, “die sollen was für ihr Geld tun”.

Als ich dann mitteilte das ich dann auf meinen Kollegen warte und das weitere Vorgehen bespreche wurde mir gesagt ich solle den Auftrag stornieren und sie lassen das ganze in einer kompetenten Druckerei machen.

Hach ja, “mir soll’s Recht sein” wäre jetzt die falsche Antwort, aber ich frage mich warum manche wegen solcher Kleinigkeiten einen Aufstand machen müssen. Vielleicht stelle ich mich aber auch an, nur frage ich mich dann wieso es bei allen anderen kein Problem ist neue Daten zu erhalten oder wenn ich es machen soll den Aufwand zu Berechnen.

Ich werde es wohl nie Verstehen.

Thema: Gastbeiträge | Kommentare (9) | Autor: arne

Providerwechsel - der Abschluss…

Dienstag, 25. November 2008 10:07

Der Vollständigkeit halber noch das Ende meiner Providerwechselgeschichte. Nachdem sich da nun der Firmenanwalt meines Kunden eingeschaltet hat, ist der Provider wohl langsam zur Einsicht gelangt, das der Kunde fest gewillt ist, umzuziehen und hat die Domain zum Umzug frei gegeben und den Auth-Code rausgerückt. Warum eigentlich nicht gleich so? Den ganzen Zinober hätte er sich auch sparen können… Naja, manche Unternehmer haben halt zu viel Zeit…

Thema: Aus der Agentur | Kommentare (1) | Autor: gESTALTUNGSmETZGER

Arbeitsmarathon

Montag, 24. November 2008 10:20

Uff… ich hab einen Arbeitsmarathon hinter mir sag ich Euch… die letzten 4 Tage hab ich jeden Tag über 12 Stunden an einer Webseite für eine große Hotelkette gearbeitet. Insgesamt 833 einzelne HTML-Seiten mit entsprechenden Inhalten… Den Auftrag hab ich über einen Bekannten bekommen, dessen Freund in der Schweiz eine Agentur sein Eigen nennt. Dieser hatte bisher einen Freelancer für den Webbereich, der aber wohl ein ziemlicher Schnarchzapfen war. Das Projekt lief wohl schon 3 Wochen und irgendwie hat er, außer der Grundstruktur der Seite nicht viel zusammen bekommen. Und selbst die war voller Fehler - teilweise richtige Hämmer… 

Nun bin ich eben kurzfristig für die Fertigstellung eingesprungen, weil der Agenturbesitzer heute morgen Präsentationstermin hat. Also hab ich die Arbeit von 3 Wochen eben in 4 Tagen erledigt und dafür alles andere stehen und liegen gelassen. Aber ich glaub es hat sich gelohnt. Ich denke ich konnte den Agenturchef mit meiner Arbeit überzeugen und hab wohl einen neuen Kunden gewonnen…

Aber manchmal frag ich mich schon ernsthaft, ob manche Freelancer es schlicht nicht nötig haben, zuverlässig zu arbeiten? Etwas, das ich persönlich überhaupt nicht leiden kann ist Unzuverlässigkeit. Wenn ich sage ich mach was bis zu nem bestimmten Termin fertig, dann halte ich mich auch daran. Und falls es wider Erwarten mal nicht klappen sollte, spreche ich vorher mit dem Auftraggeber, aber lasse nicht den Abgabetermin wortlos verstreichen… Ich hab sowas nun schon öfter von Agenturen gehört die freie Mitarbeiter beschäftigen und auch teilweise schon selbst erlebt. Irgendwie wundert mich das nicht, warum einige Freelancer wesentlich erfolgreicher sind als andere… Das liegt wohl mitunter auch an der Zuverlässigkeit…

Naja mir persönlich soll’s recht sein. Der Mitbewerber hat von dieser Agentur wohl nun seinen letzten Auftrag erhalten… Wer nicht will, der hat schon, sagt man ja immer so schön…

So und nun muss ich ranklotzen und das liegen gebliebene vom Wochenende aufarbeiten ;)

Thema: Aus der Agentur | Kommentare (9) | Autor: gESTALTUNGSmETZGER

Mitdenken? Fehlanzeige…

Freitag, 21. November 2008 14:54

Als einer der nervigsten Dinge überhaupt empfinde ich Call-Center-Anrufe. Aber die Dame die ich grad am Telefon hatte, hat echt den Vogel abgeschossen… Ich melde mich deutlich mit “Manuel Jedamzik, guten Tag…” am Telefon und die fragt mich ernsthaft, ob sie denn mit Frau Jedamzik spricht… Gibts in den Callcentern ne Arbeitsanweisung, selbständiges Denken komplett auszuschalten und nur nach Script zu arbeiten oder was is da los? Das is mir nun nicht das erste mal passiert und besonders weiblich hört sich meine Stimme am Telefon nun nicht gerade an… *grübel*

Thema: Allgemeines, Aus der Agentur | Kommentare (0) | Autor: gESTALTUNGSmETZGER

Gelungener Werbespot…

Freitag, 21. November 2008 11:30

Bei Thomas entdeckt…

Find ich mal sehr gelungen :)

Thema: Netzfundstücke | Kommentare (3) | Autor: gESTALTUNGSmETZGER

Providerwechsel - die Story geht weiter…

Freitag, 14. November 2008 9:09

Ihr erinnert Euch noch an diese Story? http://www.wo-pro.de/gestaltungsmetzger/?p=380

Das Ganze geht nun in die zweite Runde. Der gute Mann der die eindrucksvolle E-Mail damals verfasst hat weigert sich nun, die Domain für den Umzug herauszugeben. Und das obwohl mein Kunde eindeutig als Registrant der Domain im WHOIS-Verzeichnis steht. Ich frage mich ernsthaft was er damit bezweckt? Schon nach der ersten Aktion war ja wohl klar, das sich mein Kunde nicht umstimmen lässt. Und nach dieser Aktion hat er einmal mehr bewiesen, wie unprofessionell er seine Arbeit erledigt. Glaubt der ernsthaft, das er dadurch noch irgendwas retten kann?

Nun ja - rein rechtlich ist das Ganz nun sowas wie Diebstahl bzw. Unterschlagung. Der Anwalt meines Kunden bekommt also nun zu tun und für den Provider-Kollegen wird es u.U. teuer… Vielleicht kann mein Kunde da noch Schadenersatz geltend machen oder sowas in der Art. Wobei ich fast bezweifle, das beim Provider was zu holen is…

Thema: Aus der Agentur | Kommentare (4) | Autor: gESTALTUNGSmETZGER

Fall-back-Lösung

Freitag, 14. November 2008 8:56

Mitunter kommt es ja vor, das DSL-Leitungen nicht funktionieren. Sei es durch eine Störung, weil ein Verteilerkasten nicht geht oder irgend ein Bagger ne Leitung gekillt hat. Fest steht, das es nervt wie sau und vor allem meinen Betrieb komplett lahm legt. Ich könnte auf Telefon, Handy, Fax, Auto und Post komplett verzichten - aber nicht aufs Internet. Quasi mein gesamter Tagesablauf findet im Netz statt. 

Aus diesem Grund hab ich mir nun bei Fonic einen UMTS-Stick mit Tagesflatrate geholt. Das ist im Grunde Prepaid für UMTS. für 99.- € bekomm man dazu einen UMTS-Stick für den Rechner und 5 Tage freies surfen inklusive. Das Ganze ist - wie bei Prepaid-Tarifen üblich - nicht an eine monatliche Gebühr gebunden, sondern es fallen nur Kosten bei tatsächlicher Nutzung von 2,50 € / Tag an. Somit isses theoretisch egal, ob das Ding 2 Jahre ungenutzt im Schrank liegt oder nicht. Außer den Kosten für den Stick hab ich da erstmal keine. Aber ich hab zumindest die Sicherheit, wenn hier mal wieder Totalausfall ist, weiterarbeiten zu können.

Thema: Aus der Agentur | Kommentare (1) | Autor: gESTALTUNGSmETZGER

Per Dongle zum Mac…

Donnerstag, 13. November 2008 9:27

Im Spiegel hab ich einen recht interessanten Artikel über einen Dongle gelesen, der aus einem handelsüblichen PC einen vollwertigen Mac machen soll. Seitdem Apple vor einigen Jahren auf den Intel-Prozessor gesetzt hat, haben findige Bastler versucht, OS X auf handelsüblichen PCs zu installieren. Meist war und ist das mit viel Bastelei verbunden und die Endergebnisse meist wenig zufriedenstellend. Diese Marktlücke hat der Hersteller Art Studios Entertainment Media nun für sich entdeckt. Er hat einen Dongle entwickelt, den man an eine interne USB-Schnittstelle des Mainboards klemmt und der dem Betriebssystem vorgaukelt, ein vollwertiger Mac zu sein. Momentan gibt es offizielle Unterstützung nur für Mainboards der Marke Gigabyte - andere Marken sollen aber bald folgen.

Nachdem der Dongle installiert ist, muss man im Bios das Startmedium von Festplatte auf den Dongle umstellen. Dann erhält man in Zukunft ein Auswahlmenü für das Betriebssystem, wie es Macuser von Bootcamp her kennen. Die Installation läuft dann wohl unproblematisch von statten und der Rechner lässt sich wohl wirklich als vollwertigen Mac nutzen. Ob Apple etwas gegen die Firma unternehmen kann und wird, zeigt sich wohl bald. Denn Apple schreibt in seinen Lizenzbedingungen zu OS X, das dieses nur mit Mac-Hardware betrieben werden darf. Allerdings ist diese Klausel unter Juristen stark umstritten.

Ich persönlich bleibe meiner Apfel-Hardware aber treu, weil ich im PC-Sektor bisher noch keinen Hersteller gefunden habe, der ähnlich schnieke Gehäuse baut. Außerdem ist ein Mac auch Wertbeständiger als ein vergleichbarer PC. Selbst für meinen fast 7 Jahre alten G5 würde ich heute noch 600 - 700 € bekommen. Bei einem vergleichbaren PC dürfte dieser Wert wohl gegen Null tendieren.

Thema: Apple, Netzfundstücke | Kommentare (4) | Autor: gESTALTUNGSmETZGER