Beiträge vom Februar, 2010

Günther Freiherr von Gravenreuth ist tot…

Montag, 22. Februar 2010 13:18

Wie heise.de berichtet, hat sich der in Medienkreisen recht berühmte Müncher Abmahnanwalt Günther Freiherr von Gravenreuth gestern Nacht das Leben genommen. Der Anwalt hat schon vor über 15 Jahren mit der Verfolgung von Raubkopierern einige Bekanntheit erlangt. In letzter Zeit machte er aber eher von sich reden, weil ihn ein Gericht wegen Betrugs zu 14 Monaten Haft verurteilt hat. Zwar hatte GFvG. die Gründe für seinen Freitot als privater Natur angegeben, aber ich denke, man darf schon annehmen, das die anstehende Haftstrafe ihren Teil zu dieser Entscheidung beigetragen hat.

Thema: Netzfundstücke | Kommentare (5) | Autor: gESTALTUNGSmETZGER

Müssen Designer HTML können?

Sonntag, 21. Februar 2010 17:31

Manuela Hoffmann fragt in Ihrem Blog “Müssen Designer HMTL schreiben können?“. Ich finde zumindest sollte man sich als Designer für’s Web so im Bereich der Umsetzung auskennen um entscheiden zu können, ob etwas technisch überhaupt möglich oder sinnvoll ist. Viele Designer haben z.B. das Problem das die Webseite hinterher 100% so aussehen muss, wie in der Layoutvorlage. Das ist aber im Web oft nicht möglich - zum einen weil unterschiedliche Browser Inhalte unterschiedlich darstellen und zum Anderen weil vor allem oft der Content in ein Layout gepresst wird, was aber oft nicht sinnvoll ist. Eigentlich sollte man das Design einer Webseite “um den Content herum” bauen. Denn der Inhalt einer Seite ist der Hauptgrund, warum Leute diese überhaupt besuchen. Und dabei ist die Gestaltung eher zweitrangig, so lange diese Übersichtlich ist und der Inhalt gut les- und erfassbar.

Klar ist es auch wichtig, das z.B. Corpora Design-Richtlinien eingehalten werden. Allerdings muss man hier auch etwas flexibler sein. Im Regelfall - vor allem bei kleineren Firmen sind die Corpora Design-Vorgaben hauptsächlich auf den Privatbereich ausgelegt. Nur was auf dem Papier gut funktioniert muss eben lange noch nicht im Web auch so funktionieren. Im Web gelten andere Regeln, was Lesbarkeit, Farbkontraste, Schriften und Schriftgrößen und auch Seitenaufteilung angeht. Deswegen solle es in einem Designguide eine eigene Sektion geben, die sich nur mit dem Thema Webumsetzung befasst und auch entsprechend für den Webbereich zugeschnittene Gestaltungsrichtlinien beinhaltet.

Im Idealfall arbeiten dann Gestalter einer Webseite und diejenigen, die das Ganze hinterher umsetzen, Hand in Hand zusammen und stimmen sich schon im Entstehungsprozess entsprechend ab. Gerade mit Technologien wie Ajax und modernem CSS sind im Web ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten entstanden. Jemand der sich nicht ständig mit dem Thema Webseiten beschäftigt weiss evtl. um diese Technologien nicht und verschenkt damit entsprechend Potenzial schon bei der Seitengestaltung.

Thema: Aus der Agentur | Kommentare (0) | Autor: gESTALTUNGSmETZGER

Pageflip mit InDesign CS4

Mittwoch, 17. Februar 2010 21:10

Sogenannte Pageflips erfreuen sich auf vielen Webseiten zur Zeit großer Beliebtheit um Printinhalte im Web darzustellen. So kann man z.b. seine Imagebroschüre oder seinen Katalog als Pageflip auf die Webseite stellen. Im Gegensatz zum PDF, das man mit Acrobat oder einem ähnlichen Programm anschaut, hat man bei Pageflip eine Flashdatei, die den Eindruck erweckt, man blättere wirklich in einem Katalog. Bisher waren die Tools, um solche Pageflips zu erstellen entweder relativ teuer oder haben nicht viel getaugt.

Kürzlich hab ich gesehen, das InDesign CS4 sowas mittlerweile von Haus aus als Export mitbringt. Man kann also die ohnehin in InDesign gestaltete Broschüre direkt als SWF ausgeben und auf eine Webseite stellen, ohne vorher mühselig andere Tools bemühen zu müssen. Erste Versuche sahen schon mal nicht schlecht aus - ich muss nächstens mal antesten, ob man da auch Steuerelemente mit einbinden kann oder die Exportvorlagen bzw. Templates irgendwie editieren kann. Wenn das möglich ist, wäre das wirklich ein vollwertiger Ersatz für die teuren, auf dem Markt befindlichen Tools.

Thema: Aus der Agentur | Kommentare (3) | Autor: gESTALTUNGSmETZGER

Linktip: downforeveryoneorjustme

Dienstag, 16. Februar 2010 8:15

Um zu prüfen, ob eine Webseite grad offline ist oder nicht, gibt es diverse Möglichkeiten. Eine recht coole findet man hier:

http://downforeveryoneorjustme.com

Thema: Allgemeines | Kommentare (0) | Autor: gESTALTUNGSmETZGER

Zuverlässigkeit ist eine Tugend…

Dienstag, 16. Februar 2010 8:13

die scheinbar heute nichts mehr gilt. Zumindest beschleicht sich mir so allmählich das Gefühl bei diversen freien Mitarbeitern. Terminabsprachen werden komplett ignoriert, ne Info, bis wann was fertig ist, bekommt man auch nicht… Ich weiss nich - verdienen die Freien grad alle so gut, das sie es einfach nicht nötig haben, vernünftig zu arbeiten oder was is grad los? Aktueller Fall - am Donnerstag bei jemandem ein Angebot angefragt und dazu gesagt, das ich das spät. Montag vormittag benötige. Nun sollte man meinen, das der Zeitraum ausreichend ist, für die Erstellung eines Angebots. Mitnichten.

Bis jetzt kam keines an. Und ganz ehrlich - wenn das beim Angebot schon so los geht, hab ich beim Auftrag schon gar keine Lust, den ausser Haus zu geben. Da mach ich das Ding lieber selber - da hab ich wenigstens die Sicherheit das es gemacht wird. Solcherlei Dinge stelle ich immer wieder fest (Gottseidank nicht bei allen - es gibt auch durchaus verlässliche freie mit denen ich auch immer wieder gern zusammen arbeite).

Ich frage mich nur - wie können solche Leute als Selbstständige überleben? Wenn ich so agieren würde, hätte ich wohl meine wichtigsten Kunden schon verloren…

Thema: Aus der Agentur | Kommentare (1) | Autor: gESTALTUNGSmETZGER