Ich bin zurück…

aus dem Land der Türken. Einige positive und negative Eindrücke konnte ich mit heim nehmen… aber lest selbst…Also erstmal - die Türkei an sich und besonders die Leute dort sind großartig - außer - und das is das große Manko - man befindet sich in einem Touristengebiet. Ich bin ja nun überhaupt nicht der Pauschaltourist und es gibt nix schlimmeres, als wenn ich in einem fremden Land bin und nur deutsche um mich hab und selbst das Personal nur deutsch spricht. Der einzige Grund, warum ich diesen Pauschalurlaub gebucht hatte, war, das ich mal einfach nur ein paar Tage am Strand entspannen wollte. Dumm in der Sonne rumliegen und mehr nich… Naja mit in der Sonne rumliegen war dann unterm Strich nich viel, weil es die meiste Zeit über geregnet hat oder es bewölkt war wie sau. Naja wenigstens war es warm :)

Das Hotel war ein typischer All-Inclusive-4-Sterne-Bunker. Das Personal freundlich, die Zimmer sauber und das ganze Hotel voller deutsche, von denen sich einige wie immer nicht zu benehmen wussten. Am schlimmsten war es immer beim Essen am Buffet. Da ham sich manche Leute drauf gestürzt, da könnte man meinen, die haben 3 Wochen ne Wüste ohne Nahrung durchquert. Das Essen war leider auch typisch deutsch. Sehr wenig gewürzt, von scharf keine Spur und neben einigen wenigen türkischen Spezialitäten, gab es den üblichen Einheitsbrei aus Nudeln mit Tomatensoße, Hühnchen, Pizza und Kartoffelbrei. Warum fahren eigentlich manche Leute weit weg in’s Ausland, wenn sie dann eh nur das Essen, was es auch daheim gibt? Ich find es gibt nix spannenderes, als die Küche des Landes kennen zu lernen, in dem man sich gerade befindet. 

Das war dann auch der Grund, das wir uns spontan einen Jeep gemietet haben um auf eigene Faust das Umland zu erkunden. Die Wahl fiel auf Antalya, die nächstgrößere Stadt von unserem Urlaubsort. Und da gab’s dann auch die wirkliche Türkei zu erleben. Quirlige Märkte, freundliche Menschen wohin das Auge blickt, Verkehrschaos (Autofahren in Antalya ist ein echtes Erlebnis ;) ) und Kultur. Ich war ja schon in einigen islamisch geprägten Ländern, aber die Türkei (zumindest den Teil den ich kennen gelernt hab) ist mit Abstand das westlich geprägteste. Man fühlt sich mehr in Milano als in Antalya, wenn man durch die Straßen zieht. Und bis auf den Muizin, der ab und zu mal singt, bekommt man vom Islam auch nicht allzuviel mit. Kopftücher sieht man (anders als in Deutschland) so gut wie gar keine. Wenn, dann meistens von der älteren Generation getragen. 

Die Altstadt von Antalya ist sehr sehenswert. Viele alte Häuser, von denen einige sogar als Hotel oder Pension fungieren, schöne Hinterhöfe in denen man essen und trinken kann und eine berauschende Bucht mit Aussicht auf Meer und Berge. Da lässt es sich aushalten. Und ich glaube, wenn ich das nächste Mal in die Türkei fliege, dann direkt nach Istanbul oder eine andere Metropole. Gerne auch etwas weiter aufs Land raus, so lange ich da keine deutschen Pauschaltouristen ertragen muss… Alles in allem war’s aber doch ein ganz netter Urlaub, auch wenn das Wetter hätte besser sein können.

Zum Abschluss nun noch ein paar Bilder :)

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Autor: gESTALTUNGSmETZGER
Datum: Samstag, 27. September 2008 10:30
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5 Kommentare

  1. 1

    Dann mal wieder herzlich Willkommen zurück im Alltag! :-)

  2. 2

    Ah - das war ja ein kurzer Urlaub! Zu einem Abschiedsbesuch hast du es mal wieder nicht geschafft :-) Naja die 10 meter auf die Terasse sind auch schwer :-)

    Welcome Back!

  3. 3

    Welcome Back. Schöner Bericht…

  4. 4

    Nette Bilder :-)

  5. 5

    Schoen, dass du wieder da bist. Und nun hau rein und arbeite wieder. Hast dich ja schliesslich genug erholt. :)

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