Augen auf im Straßenverkehr!

Dienstag, 26. Oktober 2010 9:21

Moinmoin!

Da sich hier im Laden momentan nicht wirklich viel ereignet (und ich immer noch auf einen erlösenden Telefonanruf warte), habe ich heute nur eine kleine Story für zwischendurch:

Trotz des groß angekündigten Bahnstreiks habe ich mich entschloßen auf den vom Chef angebotenen Firmenwagen zu verzichten und, wie immer, den Zug zu nehmen. (Eine GUTE Entscheidung, wie sich zeigte, denn so kam ich zu dem Vergügen, aus einem leeren Zug den Berufspendlern zu winken, die, parallel zu den Gleisen, auf der vollgestopften Autobahn im Stau festsaßen :-D )

Ich schlurfe also, die Augenlider auf Halbmast, zum Bahnhof und bin im Geiste schon mit dem doppelten Espresso aus dem Kiosk beschäftigt. Vor dem Bahnhof ist ein Zebrastreifen mit Fußgängerampel, die eigentlich nie jemand benutzt, weil man alt und grau werden kann, wenn man auf die nächste Grünphase wartet.

Irgendwo im Unterbewusstsein nehme ich noch so eine Gruppe von 3 Menschen in dunkelbau wahr, die, schräg vor dem Bahnhof postiert in der Kälte stehen. “Bravo, Deutsche Bahn”, denk ich, “DAS nenn ich mal einen Streikposten!”. Kaum den Zebrastreifen betreten, brüllt mich irgendwer aus dem Grüppchen an: “EYYYYY! Frsnlngngngngll, oder was??” Meine, etwas tranige Reaktion: Kopf hoch, verzweifelt versuchen geistig einen Gang einzulegen und “Hä?” zurückrufen. Die Antwort kam sofort: ” FRNSLNGNGNGNRRR!!!!!”

Irgendwie hab ich kein Wort verstanden. Logische Konsequenz: Ich geh näher ran und frag etwas lauter: “Wie bitte?” Scheinbar hatte ich die Jungs jetzt verärgert, denn jetzt brüllen sie alle 3 im Chor: “FARBENBLIND , oder was??”  Okay, das war ungewöhnlich. Ich geh noch 2 Schritte näher ran, frag “Wa….” Und plötzlich werd ich schlagartig wach. Ampel: Kirschrot. Auf den Jacken der Bahnangestellten 3 lustige Aufnäher mit der Aufschrift “POLIZEI”. Im Hintergrund ein deutlich sichtbarer, ungefähr hundert Meter großer Manschaftswagen. Und ich steh mitten auf der Straße. Jackpott!

Mit 2 schnellen Schritten von der Straße runter , Kopf gesenkt und irgendwas mit “Ahhrg, scheiße, ich brauch echt Kaffee, tut mir leid”, bin ich auf die Gruppe zu, den Geldbeutel schon fast gezogen. Und wie reagiert die Polizei, dein Freund und Helfer, in so einem Fall??

Sie fängt an zu lachen, einer holt 10 Euro aus der Tasche und sagt: “Ja, offensichtlich. Das nächste Mal wirds teuer, aber jetzt könntest du uns 3 Kaffee mitbringen, schwarz. Hier ist es saukalt und wir können hier nich weg.”

An manchen Tagen hat man halt einfach Glück…

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Bei der Macht von Grayskull!

Mittwoch, 20. Oktober 2010 21:22

ICH HABE DIE METZGERKRAFT!!!

*bedrohliches Donnergrollen und coole Blitzlichteffekte im Hintergrund*

Soeben wurde mir vom großen Gestaltungsmeister die heilige Salami überreicht, die mir Zugang zu den Hinterzimmern dieses faszinierenden Blogs bietet. “Wisse, ” so sprach er zu mir, “das Netz ist weit, mein Blog ist leer und draußen murrt und grummelt das Volk, denn es möchte unterhalten werden!”

[...]

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Lebenszeichen

Mittwoch, 20. Oktober 2010 19:48

Hallo liebe Leser… Schande über mich. Ein 3/4 Jahr habe ich meinen Blog nun brach liegen lassen. Aber ich hatte in den letzten Monaten irgendwie keinen Nerv zum bloggen - hauptsächlich meinem umfangreichen Arbeitspensum geschuldet. Aber es gibt Abhilfe… Achim wird hier in Zukunft mitbloggen und aus seinem oft sehr unterhaltsamen Alltag aus einem Copyshop berichten. Lasst Euch einfach überraschen :)

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Günther Freiherr von Gravenreuth ist tot…

Montag, 22. Februar 2010 13:18

Wie heise.de berichtet, hat sich der in Medienkreisen recht berühmte Müncher Abmahnanwalt Günther Freiherr von Gravenreuth gestern Nacht das Leben genommen. Der Anwalt hat schon vor über 15 Jahren mit der Verfolgung von Raubkopierern einige Bekanntheit erlangt. In letzter Zeit machte er aber eher von sich reden, weil ihn ein Gericht wegen Betrugs zu 14 Monaten Haft verurteilt hat. Zwar hatte GFvG. die Gründe für seinen Freitot als privater Natur angegeben, aber ich denke, man darf schon annehmen, das die anstehende Haftstrafe ihren Teil zu dieser Entscheidung beigetragen hat.

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Müssen Designer HTML können?

Sonntag, 21. Februar 2010 17:31

Manuela Hoffmann fragt in Ihrem Blog “Müssen Designer HMTL schreiben können?“. Ich finde zumindest sollte man sich als Designer für’s Web so im Bereich der Umsetzung auskennen um entscheiden zu können, ob etwas technisch überhaupt möglich oder sinnvoll ist. Viele Designer haben z.B. das Problem das die Webseite hinterher 100% so aussehen muss, wie in der Layoutvorlage. Das ist aber im Web oft nicht möglich - zum einen weil unterschiedliche Browser Inhalte unterschiedlich darstellen und zum Anderen weil vor allem oft der Content in ein Layout gepresst wird, was aber oft nicht sinnvoll ist. Eigentlich sollte man das Design einer Webseite “um den Content herum” bauen. Denn der Inhalt einer Seite ist der Hauptgrund, warum Leute diese überhaupt besuchen. Und dabei ist die Gestaltung eher zweitrangig, so lange diese Übersichtlich ist und der Inhalt gut les- und erfassbar.

Klar ist es auch wichtig, das z.B. Corpora Design-Richtlinien eingehalten werden. Allerdings muss man hier auch etwas flexibler sein. Im Regelfall - vor allem bei kleineren Firmen sind die Corpora Design-Vorgaben hauptsächlich auf den Privatbereich ausgelegt. Nur was auf dem Papier gut funktioniert muss eben lange noch nicht im Web auch so funktionieren. Im Web gelten andere Regeln, was Lesbarkeit, Farbkontraste, Schriften und Schriftgrößen und auch Seitenaufteilung angeht. Deswegen solle es in einem Designguide eine eigene Sektion geben, die sich nur mit dem Thema Webumsetzung befasst und auch entsprechend für den Webbereich zugeschnittene Gestaltungsrichtlinien beinhaltet.

Im Idealfall arbeiten dann Gestalter einer Webseite und diejenigen, die das Ganze hinterher umsetzen, Hand in Hand zusammen und stimmen sich schon im Entstehungsprozess entsprechend ab. Gerade mit Technologien wie Ajax und modernem CSS sind im Web ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten entstanden. Jemand der sich nicht ständig mit dem Thema Webseiten beschäftigt weiss evtl. um diese Technologien nicht und verschenkt damit entsprechend Potenzial schon bei der Seitengestaltung.

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Pageflip mit InDesign CS4

Mittwoch, 17. Februar 2010 21:10

Sogenannte Pageflips erfreuen sich auf vielen Webseiten zur Zeit großer Beliebtheit um Printinhalte im Web darzustellen. So kann man z.b. seine Imagebroschüre oder seinen Katalog als Pageflip auf die Webseite stellen. Im Gegensatz zum PDF, das man mit Acrobat oder einem ähnlichen Programm anschaut, hat man bei Pageflip eine Flashdatei, die den Eindruck erweckt, man blättere wirklich in einem Katalog. Bisher waren die Tools, um solche Pageflips zu erstellen entweder relativ teuer oder haben nicht viel getaugt.

Kürzlich hab ich gesehen, das InDesign CS4 sowas mittlerweile von Haus aus als Export mitbringt. Man kann also die ohnehin in InDesign gestaltete Broschüre direkt als SWF ausgeben und auf eine Webseite stellen, ohne vorher mühselig andere Tools bemühen zu müssen. Erste Versuche sahen schon mal nicht schlecht aus - ich muss nächstens mal antesten, ob man da auch Steuerelemente mit einbinden kann oder die Exportvorlagen bzw. Templates irgendwie editieren kann. Wenn das möglich ist, wäre das wirklich ein vollwertiger Ersatz für die teuren, auf dem Markt befindlichen Tools.

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Linktip: downforeveryoneorjustme

Dienstag, 16. Februar 2010 8:15

Um zu prüfen, ob eine Webseite grad offline ist oder nicht, gibt es diverse Möglichkeiten. Eine recht coole findet man hier:

http://downforeveryoneorjustme.com

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Zuverlässigkeit ist eine Tugend…

Dienstag, 16. Februar 2010 8:13

die scheinbar heute nichts mehr gilt. Zumindest beschleicht sich mir so allmählich das Gefühl bei diversen freien Mitarbeitern. Terminabsprachen werden komplett ignoriert, ne Info, bis wann was fertig ist, bekommt man auch nicht… Ich weiss nich - verdienen die Freien grad alle so gut, das sie es einfach nicht nötig haben, vernünftig zu arbeiten oder was is grad los? Aktueller Fall - am Donnerstag bei jemandem ein Angebot angefragt und dazu gesagt, das ich das spät. Montag vormittag benötige. Nun sollte man meinen, das der Zeitraum ausreichend ist, für die Erstellung eines Angebots. Mitnichten.

Bis jetzt kam keines an. Und ganz ehrlich - wenn das beim Angebot schon so los geht, hab ich beim Auftrag schon gar keine Lust, den ausser Haus zu geben. Da mach ich das Ding lieber selber - da hab ich wenigstens die Sicherheit das es gemacht wird. Solcherlei Dinge stelle ich immer wieder fest (Gottseidank nicht bei allen - es gibt auch durchaus verlässliche freie mit denen ich auch immer wieder gern zusammen arbeite).

Ich frage mich nur - wie können solche Leute als Selbstständige überleben? Wenn ich so agieren würde, hätte ich wohl meine wichtigsten Kunden schon verloren…

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Komplett am Ziel vorbei geschossen…

Dienstag, 26. Januar 2010 11:13

Auf dem Designertagebuch habe ich die Tage über den Relaunch der Webseite der Leipziger Verkehrsbetriebe gelesen. Man möchte mit dem Auftritt “Internationale Maßstäbe” setzen. Als Negativbeispiel scheint das auch vollumfänglich gelungen zu sein. Die Seite möchte modern wirken, kommt aber daher, als hätte man eine mit Director erstellte Multimedia-CD ins Web gepresst. TV-Lines als Hintergrundmuster, eine Logoplazierung, die eher wie ein Werbebanner wirkt und eine nicht wirklich selbsterklärende Menüführung. Ich weiss nicht, was die Entscheidungsträger dazu bewogen hat, sowas in Netz zu stellen.

Dem Ganzen die Krone setzen allerdings die “Icons” auf, die die verschiedenen Tarifgruppen symbolisieren sollen. Aber seht selbst: http://www.lvb.de/Tarife

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Lustige Links

Sonntag, 24. Januar 2010 19:01

Endlich gibt’s Unterstützung im Kampf gegen Autobahnen, Flughafenerweiterungen, Industriebauprojekten usw. Leih Dir Feldhamster und mach aus Deiner Gegend ein Naturschutzgebiet ;)
Klick

In England kann man sich in Holiday Inn Hotels jetzt das Bett anwärmen lassen:
Klick

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